Das Pentagon knöpft sich rund um die Chatgruppen-Affäre US-Verteidigungsminister Pete Hegseth vor und startet eine interne Untersuchung.
Im Messengerdienst Signal hatten sich Hegseth und andere Regierungsmitglieder über einen Militärschlag gegen die Houthi-Miliz im Jemen ausgetauscht, während ein Journalist versehentlich zu der Gruppe eingeladen war. Pentagon-Generalinspekteur Steven Stebbins kündigte am Donnerstag an, man werde sich den Fall nun genau anschauen.
Nach eigenen Angaben will Stebbins herausfinden, inwieweit der Verteidigungsminister und andere Pentagon-Verantwortliche die internen Richtlinien und Verfahren eingehalten haben. Der Generalinspekteur kann unabhängige Untersuchungen einleiten und Empfehlungen aussprechen.
Die oppositionellen Demokraten werfen der Regierung von Präsident Donald Trump vor, mit der Offenlegung der Militärpläne das Leben von US-Soldaten gefährdet zu haben. Als Konsequenz fordern sie Hegseths Rücktritt.
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