Trump droht Iran
Houthi: Haben US-Flugzeugträger angegriffen
Die pro-iranische Houthi-Miliz hat einen Angriff auf einen US-Flugzeugträger und dessen Begleitschiffe mit Drohnen und Raketen gemeldet. Es handle sich um den dritten Angriff innerhalb von 48 Stunden. Die US-Luftwaffe gab wiederum an, dass die Miliz ihre Ziele „um mehr als 100 Meilen“ verfehlte.
Die Houthi würden „weiterhin Lügen und Falschinformationen verbreiten“, sagten US-Verteidigungskreise. Sie würden „die Ergebnisse unserer Angriffe herunterspielen“ und die Erfolge ihrer eigenen „übertreiben“. Die Miliz hatte behauptet, dreimal einen US-Flugzeugträger im Roten Meer angegriffen zu haben.
Zuvor hatte das US-Militär Angriffe auf Houthi-Stellungen im Jemen geflogen. US-Präsident Donald Trump hatte in der Nacht auf Sonntag eine „entscheidende und starke Militäraktion“ bekannt gegeben, um die Angriffe der Miliz auf Schiffe im Roten Meer zu beenden. Laut Houthi wurden dabei mindestens 53 Menschen getötet und mindestens 98 weitere verletzt.
Trump: Irans Führung kontrolliert Houthi
Am Montag sagte Trump, dass die jemenitische Miliz unter der direkten Kontrolle Teherans stehe. Die iranische Führung diktiere „jeden Schritt“, gebe ihnen Waffen, versorge sie mit Geld und Geheimdienstinformationen. Die Houthi sind Teil der vom Iran angeführten „Achse des Widerstands“, gemeinsam mit der Hamas und der libanesischen Hisbollah.
Sollten sie ihre Angriffe fortsetzen, seien „entsetzliche Konsequenzen“ die Folge, drohte Trump. „Jeder von den Houthi abgefeuerte Schuss wird nun auch als Schuss betrachtet werden, der von den Waffen und der Führung der Iran abgefeuert wurde“. Die iranische Regierung sprach von „haltlosen Anschuldigungen“ Trumps und wandte sich an den UNO-Sicherheitsrat. Washington müsse Verantwortung für die Aggression übernehmen.
Die Houthi-Miliz hat seit Beginn des Kriegs im Gazastreifen im Oktober 2023 immer wieder Schiffe im Roten Meer und im Gold von Aden sowie Ziele in Israel mit Drohnen und Raketen angegriffen. Diese Attacken beeinträchtigen den Schiffsverkehr, mehrere Reedereien stellten die Durchfahrt ihrer Containerschiffe in der Region ein.

Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 









Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.