Königin Camilla hat der französischen Vergewaltigungs-Überlebenden Gisèle Pelicot eine private Nachricht geschrieben, um ihre Unterstützung auf höchster Ebene auszudrücken. Das bestätigte ein Palastmitarbeiter gegenüber der Zeitschrift „Newsweek“.
Die Ehefrau von König Charles III. engagiert sich seit Jahren für Opfer häuslicher Gewalt und sei von Pelicots „außergewöhnlicher Würde und Tapferkeit“ beeindruckt, hieß es.
Ein Verbrechen, das Frankreich erschütterte
Gisèle Pelicot wurde von ihrem Ehemann Dominique Pelicot fast ein Jahrzehnt lang wiederholt betäubt und vergewaltigt. Zudem rekrutierte er Dutzende Männer, die sich ebenfalls an ihr vergingen – und filmte mehr als 200 dieser abscheulichen Übergriffe.
Pelicots Ex-Mann ist in Avignon wegen schwerer Vergewaltigung zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. 50 mitangeklagte Männer verurteilte das Gericht zu Haftstrafen zwischen drei und 15 Jahren. Der Fall sorgte in Frankreich und weltweit für Entsetzen.
Auch bei Camilla. „Sie war zutiefst betroffen vom Fall Madame Pelicot und von der außergewöhnlichen Würde und dem Mut dieser Frau, die sich in die Öffentlichkeit wagte“, sagte eine Palastquelle. Pelicot selbst hatte klargestellt, dass sie sich nicht als Opfer verstecken wolle: „Warum sollte sie sich schämen oder in der Anonymität verschwinden?“
Camilla kämpft weiter für Opfer von Gewalt
Camilla setzt sich seit Jahren für Überlebende von häuslicher und sexueller Gewalt ein – und wollte auch in diesem Fall ein Zeichen setzen: „Sie hat Madame Pelicot aus eigenem Antrieb geschrieben. Es war ihr ausdrücklicher Wunsch, ihr Unterstützung auf höchster Ebene zuzusichern.“
Die private Nachricht zeigt, dass die Königin ihr Engagement nicht nur in Großbritannien sieht, sondern auch auf internationaler Ebene.
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