27.10.2005 11:34 |

Teures Pflaster

5th Avenue teuerste Einkaufsstraße der Welt

Die New Yorker Fifth Avenue ist mit einer Nettomiete pro Monat und Quadratmeter von 964 Euro nach wie vor die teuerste Einkaufsstraße der Welt. Hongkongs Causeway Bay mit einer Miete von 802,09 Euro und die Avenue des Champs Elysees in Paris mit 552,3 Euro folgen an zweiter und dritter Stelle. Die Wiener Kärntner Straße rangiert mit durchschnittlich 160 Euro auf Platz 17 und hat somit gegenüber dem Vorjahr einen Platz verloren.

Unter den vom Berater Cushman & Wakefield Healiey & Baker in einer Studie erhobenen 237 teuersten Einkaufsstraßen in 47 Ländern rangieren hinter den Top Drei die Londoner New Bond Street (464,82 Euro), die Ginza in Tokio (383,95 Euro), die Dubliner Grafton Street (304,45 Euro), die Pitt Street Mall in Sydney (262,08 Euro), die Myeongdong in Seoul (259,11 Euro), die Münchner Kaufinger Straße (250 Euro) und auf Rang 10 die Zürcher Bahnhofstraße (241,78 Euro).

Hongkong auf der Überholspur
Den Aufstieg Hongkongs vom dritten auf den zweiten Platz der teuersten Standorte weltweit erklärt die Studie mit der verbesserten wirtschaftlichen Lage in Asien und dem Einfluss der wachsenden Anzahl von Touristen aus China, Europa und Nordamerika.

In den Top-Einkaufsstraßen weltweit sind die Mieten laut Studie in den vergangenen zwölf Monaten im Durchschnitt um 8 Prozent gestiegen. Weltweit seien an nur 18 der insgesamt 237 beobachteten Standorte die Einzelhandelsmieten im vergangenen Jahr gefallen.

Am schnellsten gestiegen seien die Mieten in Asien, allen Ländern voran mit 90 Prozent Anstieg der Spitzenmiete in Hongkongs Causeway Bay, gefolgt von Tokios Ginza Distrikt, in dem fast alle Luxusmarken der Welt zu finden sind.

Große Sprünge in Kopenhagen und Budapest
In Europa verzeichnete Kopenhagen den größten Mietanstieg (plus 40 Prozent). Gut 25 Prozent seien die Mieten in der Budapester Vaca ucta, in Moskaus Novy Arbat Straße und in der Londoner New Bond Street gestiegen.

Sonntag, 20. Juni 2021
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