Als Privatjetpilotin hat Nina Rosenkranz ihren Kindheitstraum verwirklicht: Die 32-jährige Abtenauerin könnte zwar Riesenjets steuern, fliegt aber lieber Manager in Europa umher. Neben der Fliegerei muss die Pilotin aber noch einiges anderes managen.
Wer träumt als Kind nicht vom Fliegen? Sich den Traum zu erfüllen, schaffen nur wenige. Nina Rosenkranz hat ihn wahr werden lassen. 2011 schloss die Abtenauerin das Sport-Gymnasium (BORG) in Salzburg ab. Sofort nach der Schule machte sie den Privatpilotenschein.
Um Berufspilotin zu sein, braucht es dann noch viel Praxis: „Ich habe durch Rundflüge und mit Fallschirmspringern die dafür notwendigen 200 Flugstunden absolviert.“ Eine durchwegs teure Ausbildung, doch sie hat sich bezahlt gemacht – auch wenn der Weg zum fixen Job kein einfacher war.
Rosenkranz: „Ich war bei einer Salzburger Firma und dann in Malta. Leider war die Zeit damals schwierig, dann habe ich die Polizisten-Ausbildung gemacht.“ Bei den Beamten blieb die heute 32-Jährige nicht: „Nach Corona hat sich 2022 eine Stelle bei einem österreichischen Unternehmen ergeben.“
Seither fliegt sie Manager in ganz Europa umher. Oft geht es nach Deutschland, aber auch Portugal oder Norwegen stehen am Programm. Manchmal sind es nur Tagesausflüge, aber auch mehrtägige Dienstreisen sind zu absolvieren. „Im Schnitt komme ich im Jahr auf drei bis vier Flugtage pro Woche“, sagt die Pilotin.
Ob sie auch Linie fliegen dürfte? Rosenkranz: „Ja, ich dürfte mit einem A-380 fliegen. Aber da müsste man für jeden Fliegertyp Kurse und Simulationen machen. Ich finde es so viel spannender im Unternehmensbereich.“ Denn als Privatjet-Pilotin fallen auch Bürotätigkeiten an – von Planung über die Starterlaubnis bis zum Tanken muss viel organisiert werden. Und so abwechslungsreich das alles ist: „Der Kindheitstraum war trotzdem das Fliegen“, schmunzelt Nina.
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