Das Finanzvermögen der Österreicher hat mittlerweile 345 Milliarden Euro erreicht. Diese hohe Ersparnisbildung im ersten Halbjahr 2005 sei ein Spiegelbild der geringen Konsumnachfrage der Österreicher, erläuterte Peter Zöllner, Mitglied des Direktoriums der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), am Montag bei einer Pressekonferenz zum Finanzvermögen der Österreicher.
Die privaten Haushalte veranlagten im ersten Halbjahr 2005 rund 11,5 Milliarden Euro und verschuldeten sich gleichzeitig um 3,9 Milliarden Euro. Die Neuveranlagungen fielen damit um rund 1,8 Milliarden Euro höher aus als im ersten Halbjahr 2004, während die Neuverschuldung nur geringfügig stieg.
Zur Zeit haben die Österreicher ein Geldvermögen in Höhe von 345,3 Milliarden Euro und Schulden von 123,5 Milliarden Euro.
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