Die Inflation im Euro-Währungsraum dürfte im Februar 2,4 Prozent betragen. Das gab Eurostat am Montag bekannt. Für Österreich wurde die Inflation mit 3,5 Prozent angegeben. Sie liegt damit über dem durchschnittlichen Wert der Eurozone.
Statistik Austria geht hingegen von 3,3 Prozent aus. Die niedrigsten jährlichen Raten schätzt Eurostat für Frankreich (0,9 Prozent), Irland (1,3 Prozent) und Finnland (1,5 Prozent). Die höchste Inflation haben hingegen Estland (fünf Prozent), Kroatien (4,7 Prozent) und Belgien (4,4 Prozent). Deutschlands Rate dürfte mit 2,8 Prozent gleich wie im Jänner bleiben.
Dienstleistungen und Lebensmittel treiben Inflation an
Für die Inflation im Euroraum dürften im Februar vor allem Dienstleistungen, Lebensmittel, Alkohol und Tabak sowie Industriegüter ohne Energie verantwortlich sein. Die Energiepreise stiegen mit 0,2 Prozent weniger stark an als noch im Jänner.
Eurostat geht davon aus, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die leicht zurückgegangene Inflationsrate als Argument nutzen werde, um den Zinssatz zu senken. Mit 2,4 Prozent ist das Ziel von einer Rate unter zwei Prozent wieder näher als zuletzt. Der Einlagensatz hat für Banken und Sparerinnen sowie Sparer Bedeutung. Die Entscheidung der EZB wird für Donnerstag erwartet.
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