Fazit des Tests: Damen-Ski fahren an ihrer Zielgruppe vorbei und können in der Praxis keine offensichtlichen Vorteile für sich verbuchen.
Am Aufpralltest gescheitert
Bei der technischen Überprüfung scheiterten drei Modelle am Aufpralltest, darunter ein slowenisches Produkt, das auch in puncto Ausreißfestigkeit der Kante am schlechtesten abgeschnitten hat. Minuspunkte gibt es auch für einen sonst "guten" Ski eines Herstellers aus Oberösterreich, bei dem die Tester die unzureichende Kantenhöhe kritisieren. "Je höher die Kante, desto öfter kann sie geschliffen werden“, erklärt Franz Floss vom VKI dieses wesentliche Prüfkriterium.
Im Praxistest fuhr nur knapp die Hälfte der Kandidaten ein "gutes" Ergebnis ein, der Rest ist "durchschnittlich". Schlusslicht ist das Modell eines Tiroler Herstellers, das in der praktischen Prüfung total versagte und daher "weniger zufriedenstellend" ist.
Tipps vom Experten
"Auch wer mit seinem alten Modell gut gefahren ist, sollte nicht automatisch zum Nachfolger greifen", warnt Floss. "Oft unterscheidet sich selbst ein namensgleiches Nachfolgemodell hinsichtlich seiner Eigenschaften grundlegend vom Vorgänger – was nicht immer von Vorteil sein muss." Übrigens: Wer später in der Saison kauft, kauft preisgünstiger. Set-Angebote mit Bindung kosten meist nicht mehr als ohne.
Quelle: Verein für Konsumenteninformation
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