Nach zweistündigem nächtlichem Einsatz konnte die Suchhundestaffel des Roten Kreuzes OÖ einem abgängigen dementen Senior in Linz-Urfahr das Leben retten. Er war in einem Misthaufen festgesteckt, wäre wohl ohne Hilfe in der Eiseskälte erfroren.
„Gegen 20.30 wurden wir von der Polizei nach Linz Urfahr gerufen, um einen dementen älteren Mann zu suchen. Das letzte Mal war er gegen 16 Uhr gesehen worden. Nachdem nach einer Abgängigkeitsmeldung um 18.30 Uhr die ersten Suchen erfolglos blieben, wurden wir, mit der ÖRHB Österreichische Rettungshundebrigade Landesgruppe Oberösterreich, zu Unterstützung gerufen“, berichten die Suchhunde Rotes Kreuz Oberösterreich.
14 Hundeteams waren im Einsatz
Innerhalb kürzester Zeit waren 14 Hundeteams und 16 Helfer sowie die Drohnenstaffel und auch ein Einsatzleitfahrzeug vor Ort. Gut zwei Stunden später kam dann der erlösende Funkspruch: „Person gefunden.“ Die gesuchte Person steckte in einem Misthaufen hinter einem Bauernhof fest und konnte sich nicht mehr selbst befreien.
„Bailey“ hatte den richtigen Riecher
„Nachdem Hundeführer Sebastian Berger mit ,Bailey‘ und mit seinem Helfer Dieter Plamberger die stark unterkühlte Person auffinden konnten, wurden umliegende Suchmannschaften ebenfalls hin beordert und unterstützen bei der Patientenversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes“, so die Suchhunde-Staffel.
Ins Spital eingeliefert
Nach der Erstversorgung wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht. Bei den aktuellen Temperaturen hätte er die Nacht vermutlich nicht überlebt.
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