Zum Internationen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust hat die Universität Salzburg 800 Zeichen der Erinnerung und Biografien dokumentiert. Die Daten sind Teil der österreichweiten Digi-Datenbank DERLA.
Nach intensiver Recherchearbeit lieferte die Uni Salzburg jetzt den Salzburg-Teil der DERLA-Datenbank, wo eine Übersicht aller historischen Stätten, die an die Verbrechen der Nationalsozialisten erinnern, zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt sei ein „zeitgemäßes Instrument für junge Menschen, konkrete Bezüge zur Vergangenheit herzustellen, heißt es.
800 Stätten der Erinnerung dokumentiert
Die Daten umfassen in Salzburg rund 800 Orte wie Denkmäler, Straßennamen oder Stolpersteine. Außerdem wurden Biografien von Opfern aufgearbeitet.
„Wir haben ein niederschwelliges Angebot für Salzburger, die sich mit unserer regionalen Geschichte auseinandersetzen wollen, geschaffen“, so die beiden Projektleiter Johannes Dafinger und Robert Obermair.
Der Salzburger Teil der Dokumentationsarbeit wurde vom Bildungsministerium, Land und Stadt sowie Nationalfonds für Opfer des Nationalsozialismus und Zukunftsfonds gefördert.
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