Nach Textvorschlag:

Landesregierung schließt Änderung der Hymne aus

Steiermark
23.01.2025 19:00

Nach dem Streit mit Slowenien: Braucht es einen neuen Text für die steirische Landeshymne? Der Vorschlag der White Stars gefällt zwar vielen „Krone“-Lesern, bei der Landesspitze beißt man aber auch damit auf Granit.

Viele Reaktionen löste die „Krone“-Story über den neuen Textvorschlag für die steirische Landeshymne aus. Wie berichtet, haben die weiß-grünen Musikgrößen Walter und Werner Reischl von den legendären White Stars die strittigen Textzeilen des Dachsteinlieds, derentwegen sich in den letzten Wochen ein handfester diplomatischer Disput mit Slowenien entsponnen hat, umgetextet.

Statt „Wendenland am Bett der Sav’“, wie im Original, heißt es in ihrer Version etwa „ins Thermenland schau’ ich hinein“, und statt „Rebenland im Tal der Drav’“ eben „Rebenland voll gold’nem Wein“.

„Änderung nicht vorgesehen“
Vielen Leser- und User-Reaktionen zufolge könnten die Steirer mit dieser Adaptierung durchaus leben. Bei den politischen Verantwortlichen stößt man aber auf wenig Gegenliebe. „Eine Änderung der Landeshymne ist im Regierungsprogramm nicht vorgesehen“, heißt es aus dem Büro von Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ).

Nahezu wortgleich die Antwort seiner Stellvertreterin Manuela Khom (ÖVP): „Eine Adaptierung ist in dieser Legislaturperiode nicht geplant.“ Freilich, auch die Verankerung der Hymne in die Landesverfassung, wie im Koalitionsprogramm vorgesehen, ist auszuschließen – dafür ist im Landtag nämlich eine Zweidrittel-Mehrheit notwendig. Von der Opposition wird es aber keine Zustimmung geben. 

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