„Der Flecker sagt mir, dass es Elfer sein muss, aber dann gab es auf einmal keine Bilder mehr. Ab jetzt drehen wir einfach den Fernseher ab, wenn es eine strittige Szene gegen uns gibt“, schnaufte LASK-Kapitän Sascha Horvath nach der 1:2-Niederlage bei Sturm Graz im Sky-Interview.
Was er meint?
In Graz-Liebenau gab es in der Schlussphase des Spiels einen Stromausfall, der auch die Live-Übertragung des Spiels betroffen hatte.
Kommentator Philipp Paternina wies sofort darauf hin. Später veröffentlichte auch der Sender auf X eine Erklärung: „Liebe Community, wir bedauern die Störung in der Schlussphase der Partie aufgrund eines Stromausfalls während der Live-Übertragung der ADMIRAL Bundesliga.“
„Vielleicht ist das ganz gut“
Horvath wollte es aber nicht ganz glauben, fragte seinen Interview-Partner Jörg Künne: „Warum gehen dann die anderen Lichter?“ „Ein Notstromaggregat“, so der Sky-Mann. Der LASK-Kapitän: Ja, klar! Wir haben aber heute auch die Halbräume nicht gut ausgenützt, haben zu langsam gespielt und es ihnen damit leicht gemacht. Aber wir dürfen auch einmal verlieren – vielleicht ist das ganz gut, damit alle rundherum auch mal wieder runterkommen.“
Trainer Dietmar Kühbauer sah es, zumindest was das Spiel anging, ähnlich, sagte: „Wir sind mehr an uns gescheitert, haben viele leichte Fehler gemacht. Da haben wir Sturm in die Karten gespielt. Eigentlich waren wir die bessere Mannschaft, aber das bedeutet nicht, dass man gewinnen muss. Meine Mannschaft hat gezeigt, wer den weit besseren Fußball spielt. Aber am Ende des Tages zählt nur das Resultat, und da muss man sagen, dass es Sturm besser gemacht hat und die Fehler von uns genützt hat.“
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