Familientragödie
Schweiz: Vater tötet Sohn (1) bei Polizeieinsatz
Der Mann war kurz nach 15 Uhr mit seiner Ex-Freundin, einer 26-jährigen Portugiesin, und dem gemeinsamen Kind im Auto zu seiner Wohnung gefahren. Während die Mutter das Auto parkte, nahm der Mann den Buben mit in die Wohnung und verbarrikadierte sich. Als die Frau nachkam, war die Wohnungstür verschlossen.
Polizei-Sondereinheit stürmte Wohnung
Der Kongolese drohte den Angaben seiner Ex-Freundin zufolge, den Buben zu töten und sich selbst umzubringen, wie ein Polizeisprecher erklärte. Die Mutter verständigte deshalb umgehend die Polizei. Da der Mann trotz langer Verhandlungen nicht aufgeben wollte, verschafften sich sieben Polizisten einer Sondereinheit am frühen Abend schließlich gewaltsam Zutritt zu der Wohnung.
In diesem Moment stach der Vater mit einem Messer auf das Kind ein und verletzte sich selbst leicht am Hals. Der kleine Bub wurde schwer verletzt ins Lausanner Universitätsspital gebracht, wo er später starb. Der zuständige Staatsanwalt eröffnete eine Strafuntersuchung, und es wurden Ermittlungen zur Klärung der Hintergründe der Tat aufgenommen.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.