Mit der Gwandhaus GmbH ist eine weitere Gesellschaft des Imperiums von Trachtenhersteller Gössl in Zahlungsschwierigkeiten. Am Dienstag wurde am Salzburger Landesgericht über die zentrale Holdinggesellschaft ein Sanierungsverfahren beantragt.
Von der Insolvenz der bereits dritten Gössl-Gesellschaft sind 13 Mitarbeiter betroffen, wie der KSV1870 am Dienstag informiert. Es hat sich ein Schuldenberg aufgetürmt. Die Passiva liegen bei rund 1,6 Millionen Euro. Seit November sind bereits Gehälter ausständig.
Konzerninterne Verflechtungen und externe Faktoren haben zur Pleite geführt, wie es heißt. Gössl will auch das Unternehmen Gwandhaus weiterführen. Die Quote für Gläubiger liegt laut Sanierungsangebot bei 20 Prozent.
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