Gössl ist, wie berichtet, in finanziellen Schwierigkeiten und beantragte nun beim Salzburger Landesgericht zwei Sanierungsverfahren, wie der KSV1870 informiert. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf rund 9,6 Millionen Euro.
Nach wochenlangen Verhandlungen mit der Bank landete der prominente Sanierungsfall nun bei Gericht. Die beiden Verfahren betreffen die Gössl Gwand GmbH und die Gössl GmbH. Zur Zahlungsunfähigkeit führten vor allem auch Corona-Überbrückungskredite, die jetzt fällig gestellt wurden.
Rund 127 Mitarbeite sind von der Insolvenz betroffen. Die Fortführung des Unternehmens wird angestrebt. Für die Gläubiger ist eine Quote von 20 Prozent vorgesehen. Eine Schließung von Standorten bzw. Kündigungen seien zurzeit nicht geplant, heißt es vom Unternehmen.
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