200 Menschen evakuiert

Brand in Tunnel: Wie durch Wunder keiner verletzt

Vorarlberg
12.01.2025 13:52
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Am Sonntagvormittag kam es im Pfändertunnel bei Bregenz in Vorarlberg zu einem heftigen Brand eines Fahrzeugs. Insgesamt 200 Menschen mussten in den Querstollen beziehungsweise aus dem Tunnel flüchten. Der Tunnel war in beide Richtungen gesperrt, kilometerlange Staus waren die Folge.   

Gegen 9.45 Uhr geriet im Pfändertunnel in Fahrtrichtung Deutschland das Fahrzeug eines deutschen Ehepaars in Brand. Laut Auskunft der Autobahnpolizei machten andere Fahrzeuglenker das Paar auf aufsteigenden Rauch aufmerksam.

Brand trieb Dutzende zur Flucht
Der Lenker stoppte den Wagen, sofort schlugen Flammen aus dem Motorraum. Wegen der starken Rauchentwicklung musste sich das Paar in den Querstollen in Sicherheit bringen. Auch viele Dutzend andere Autofahrer mussten in den rauchfreien Nebentunnel flüchten.

Rund vierzig Personen verließen den Pfändertunnel in Richtung Dornbirn. Laut der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle waren die Einsatzmannschaften auch per Tunnelwarte ständig in Kontakt mit den Verkehrsteilnehmern. 

(Bild: Feuerwehr Bregenz-Rieden)
(Bild: Feuerwehr Bregenz-Rieden)
(Bild: Feuerwehr Bregenz-Rieden)
(Bild: Feuerwehr Bregenz-Rieden)
(Bild: Feuerwehr Bregenz-Rieden)

Wie durch Wunder keine Verletzten
Die wenigen Fahrzeuglenker, die aus ihren Autos nicht ausgestiegen waren, wurden dann von der Feuerwehr dazu aufgefordert, den Tunnel zu verlassen, damit die Aufräumarbeiten reibungslos ablaufen konnten. Der Tunnel wurde aufgrund des Feuers in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Um 10.15 Uhr gelang es den Feuerwehren, den Brand zu löschen. Die Evakuierung des Tunnels lief absolut geordnet ab. Wie durch ein Wunder wurde keine einzige Person verletzt, „nicht einmal eine Rauchgasvergiftung!“, hieß es vonseiten der Autobahnpolizei.

Es bildeten sich lange Staus vor dem Tunnel und auf Ausweichstrecken rund um Bregenz.
Es bildeten sich lange Staus vor dem Tunnel und auf Ausweichstrecken rund um Bregenz.(Bild: A. Drnek)
(Bild: A. Drnek)

Über die Brandursache ist noch nichts bekannt, bei dem Unfallwagen handelte es sich um einen sieben Jahre alten BMW (Diesel). Die Sperre blieb noch bis in die Mittagsstunden aufrecht. Auf den Ausweichrouten und auf der Rheintalautobahn bildeten sich lange Staus, die sich erst langsam wieder auflösten.  

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