Was für ein Debüt! Rodel-Talent Noah Kallan wusste bei seiner Weltcup-Premiere zu überzeugen und holte sich Rang zwölf. Kommende Woche geht es wieder im Nationencup weiter. Die Stürze blendete der 20-Jährige aus.
Daumen nach oben! Noah Kallans erste Reaktion nach dem zweiten Lauf in Altenberg war sehr positiv – zu Recht. Denn der Rodler belegte bei seinem Weltcup-Debüt Platz zwölf. Der Sieg ging an Max Langenhan (D), der vor Felix Loch (D) und Dominik Fischnaller (Ita) gewann.
Aus Kallans Heimat Eben sind mehrere Fans angereist. Darunter Papa Roland, Onkel Gerald sowie der Opa. Sie alle sind am Freitag in der Nacht aufgebrochen, um schon beim Nationencup dabei zu sein.
„Ich bin wirklich sehr zufrieden“, freute sich der Pongauer nach dem Weltcuprennen. Schon nach Lauf eins war der 20-Jährige auf dem zwölften Rang gelegen, konnte diesen halten. Nach einer schwierigen Woche mit einem Trainingssturz und Platz sieben im Nationencup auf einer sehr fordernden Bahn war das Resultat ein versöhnlicher Abschluss.
Denn der Eiskanal in Sachsen zeigte vielen Athleten ihre Grenzen auf. Auch Kallans Kollege Wolfgang Kindl stürzte, kam mit Knieschmerzen glimpflich davon. „Man schaut am Start zu. Stürze sind nicht schön anzusehen, muss man aber ausblenden“, schildert der Ebener.
Den gestrigen Nachmittag verbrachte der SSM-Absolvent im Auto Richtung Heimat. „Da genieße ich jetzt ein paar ruhige Tage bevor es weitergeht.“ Kommende Woche wird er in Winterberg wieder im Nationencup starten, Anfang Februar geht er bei der Junioren-WM in St. Moritz auf Medaillenjagd. Selbstvertrauen hat er nach seinem starken Weltcup-Debüt schon genug getankt.
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