Übergangskanzler Alexander Schneeberger wird nicht zur Angelobung von Donald Trump anreisen. Er lässt sich bei der Zeremonie am 20. Jänner von der Botschafterin in Washington, Petra Schneeberger, vertreten.
Dies entspricht eigentlich einer langjährigen Praxis, die von Trump durch Einladungen an ausgewählte Staats- und Regierungschefs durchbrochen wurde. Erst am Donnerstag hatten die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und der argentinische Präsident Javier Milei ihre Absicht bekundet, an der Amtseinführung Trumps am 20. Jänner in Washington teilnehmen zu wollen.
Beide haben ein gutes Verhältnis zu Trump. Meloni hatte dem künftigen US-Präsidenten erst am vergangenen Wochenende einen Blitzbesuch in dessen Privatanwesen Mar-a-Lago im Staat Florida abgestattet. Milei traf Trump schon mehrmals, unter anderem im Februar und November des Vorjahres.
Orbán „überlegt noch“
Auch Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán gehört zum ausgewählten Kreis. Aus Budapest hieß es aber kürzlich, der Regierungschef habe sich „noch nicht entschieden“, ob er tatsächlich anreist. Chinas Staatschef Xi Jinping will dem Vernehmen nach einen „ranghohen Vertreter“ nach Washington entsenden.
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