Skeleton-Fahrerin Sarah Baumgartner will bei der Junioren-WM in St. Moritz angreifen. Sie ist das erste Mal auf der Schweizer Bahn und dementsprechend nervös. Dennoch will die Salzburgerin angreifen.
Mit über 100 km/h saust Sarah Baumgartner mit dem Kopf voran durch den Eiskanal. Die Skeleton-Fahrerin, die bei ihrer Höchstgeschwindigkeit mit 133 km/h geblitzt worden ist, verspürt dabei aber trotz oder besser gesagt dank ihres jungen Alters keine Scheu. „Ich habe keine Angst, nur Respekt. Aber ein bisschen nervös bin ich schon“, erklärt die 17-Jährige. Zum Ende des vergangenen Jahres kürte sich die 17-Jährige im Eiskanal von Igls zur U18-Staatsmeisterin. „Ich bin die einzige in der U18-Klasse, die Europacup fährt. Von daher war ich auch Favoritin“, sagt die nun zweifache Junioren-Staatsmeisterin, weil im Dezember auch die Wertung vom Vorjahr gefahren wurde. Ist sie nicht im Eiskanal und die Temperaturen sind wärmer, kann das Multitalent wieder der Leichtathletik ihren Fokus schenken.
Top 15 im Visier
Samstag wartet für sie ein großes Highlight im Skeleton-Sport: Die Junioren-WM in St. Moritz. „Was ich dort gesehen habe, war glamourös“, schwärmte sie beim Durchfahren vom Nobelort, wo sie erstmals auf einer Natureisbahn fährt. Nach den ersten Läufen hat sich die SSM-Schülerin gleich in den Eiskanal verliebt: „Die Trainings bis jetzt liefen gut. Es gibt noch Sachen zu korrigieren, aber alles im Machbaren. Die Bahn ist definitiv eine meiner neuen Lieblingsbahnen!“
Am Samstag startet sie in der U20- und U23-Wertung. „Mein Ziel ist ein Top-15-Platz in der U20, mit der Einstellung gehe ich rein“, sagt Baumgartner, die mit 17 zu den jüngeren Starterinnen gehört.
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