Nach dem Tod des Sängers Liam Payne bei einem Sturz von einem Hotelbalkon in Argentinien ist ein zweiter Verdächtiger festgenommen worden. Der 21-jährige ehemalige Mitarbeiter des Hotels in Buenos Aires habe sich der Polizei gestellt, berichtete die Zeitung „La Nación“ unter Berufung auf Justizkreise.
Dem Mann werde demnach vorgeworfen, Payne mit Kokain versorgt zu haben. Ihm würden bis zu 15 Jahre Haft drohen.
U-Haft angeordnet
Vor wenigen Tagen war bereits ein 24 Jahre alter Kellner wegen des gleichen Vorwurfs festgenommen worden. Eine Richterin hatte Ende Dezember Untersuchungshaft gegen die beiden Männer angeordnet.
Insgesamt wurden fünf Menschen angeklagt, darunter ein Vertreter des Popstars sowie die Betreiberin und der Chef-Rezeptionist des Hotels.
Ohnmächtig geworden?
Der Sänger der Boyband One Direction war am 16. Oktober mit 31 Jahren vom Balkon eines Zimmers im dritten Stock eines Hotels in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires gestürzt, in dem er seit drei Tagen Gast war.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft halten es die Gerichtsmediziner für wahrscheinlich, dass Payne ohnmächtig wurde, während er versuchte, über das Balkongeländer zu klettern. Eine Autopsie habe bei ihm Alkohol und Kokain in großen Mengen nachgewiesen.
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