Im Skigebiet von Lech (Vorarlberg) ging am Sonntagvormittag eine Lawine ab – und zwar auf die Piste „Mohnenmäder“. Ein Skiführer bemerkte ein Schneebrett und schlug Alarm.
Dieses war etwa 65 Meter breit, zwei Meter hoch und befand sich im Bereich der Bergstation der Steinmähderbahn. Mannschaften, darunter etwa die Bergrettung Lech, die Alpinpolizei und Lawinenhunde, suchten sicherheitshalber nach möglichen Verschütteten.
Abgesucht wurde der gesamte Lawinenkegel mit Sondierketten. Schließlich konnte Entwarnung gegeben werden: Niemand war verschüttet worden. Das Schneebrett dürfte sich in einer Steilrinne unterhalb der Mohnenfluh gelöst und dabei die Skipiste verlegt haben. Am Unfalltag herrschte im Arlberggebiet in dieser Seehöhe die Lawinenwarnstufe 2.
Erst am Samstag und Freitag waren in Vorarlberg Lawinen abgegangen. Am Samstag wurde ein Skiführer in Schröcken verschüttet und verletzt. Am Freitag waren zum Unglückszeitpunkt keine Menschen im Skigebiet Lech.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.