Im Skigebiet Lech (Vorarlberg) ist am Freitagnachmittag eine Lawine abgegangen, dabei wurden auch Teile der Skiroute „Zugertobel“ verschüttet. Zum Glück befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen an der Unglücksstelle.
Gegen 13.55 Uhr wurde die Pistenrettungszentrale Lech von den örtlichen Bergbahnen darüber informiert, dass ein Schneebrett bis auf die Schiroute „Zugertobel“ abgegangen sei. Vor Ort angekommen, stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Lawine tatsächlich Teile der Piste verschüttet hatte, der Schnee türmte sich fast zwei Meter hoch.
Großeinsatz ausgelöst
Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass auch Skifahrer von der Lawine erfasst worden sind, durchsuchten Bedienstete der Bergbahnen, die Bergrettung, die Alpinpolizei und weitere Helfer umgehend den Lawinenkegel, dabei kamen auch der Polizeihubschrauber sowie ein Lawinensuchhund zum Einsatz.
Am Ende konnte aber Entwarnung gegeben werden, Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs herrschte in dem Gebiet erhebliche Lawinengefahr (Warnstufe 3).
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