Eishockey-Export Benjamin Baumgartner hat 2024 endgültig den Durchbruch geschafft. Bei Bern und im Team zählt der Zeller zu den wichtigen Stützen. Sein Fokus liegt weiter auf der Entwicklung.
Das war sicher einer der emotionalsten Momente meiner Karriere. Die Gänsehaut ist auch jetzt noch da, wenn ich daran denke“, funkeln bei Eishockey-Export Benjamin Baumgartner die Augen, wenn er an die WM dieses Jahres in Tschechien zurückdenkt.
Vor allem sein entscheidender Treffer gegen Finnland Millisekunden vor der Schlusssirene lässt nicht nur den Puls des Zellers höher werden. „Die ganze Weltmeisterschaft war ein Highlight – gegen Kanada haben wir im letzten Drittel ein 1:6 aufgeholt, auch die anderen Partien waren gut. Nur in der letzten hat es nicht mehr so geklappt.“
Es läuft gut, ich spiele eine gute Rolle, darf jetzt auch in der ersten Powerplay-Formation auflaufen. Ich will der Nummer eins Two-Way-Center in Bern werden
Benjamin Baumgartner
Für den 24-Jährigen folgte in 2024 ein Höhepunkt dem nächsten. Im Frühjahr vollendete er mit Bern seine bisher punktbeste Profi-Saison. Seit Anfang der neuen Spielzeit ist der Pinzgauer auf dem besten Weg seine Bestmarke von 32 Punkten (zwölf Tore, 20 Assists) in 57 Saisonspielen nochmals zu übertreffen.
„Es läuft gut, ich spiele eine gute Rolle, darf jetzt auch in der ersten Powerplay-Formation auflaufen. Ich will der Nummer eins Two-Way-Center in Bern werden“, liegt der Fokus weiter auf der Entwicklung.
Auch mit Rot-Weiß-Rot hat „Benny“ im neuen Jahr einiges vor: „Die WM in Stockholm wird sicher sensationell, ich hoffe, wir können wieder so aufspielen!“ Aufspielen will er diesmal auch in seiner Heimat, wenn Österreich am 24. April erneut in der Bergstadt auf Deutschland trifft.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.