Das familiengeführte Salzburger UKO Microshops AG, das 24/7 Warenautomaten betreibt, hat nun den Börsengang gewagt. Man habe sich zu diesem Schritt entschieden, um verstärkt nach Deutschland und in die Schweiz zu expandieren.
Vor drei Monaten erst ist das zur UKO Group gehörende Unternehmen von Golling in den Wissenspark Urstein übersiedelt. Nun erfolgte der Börsengang des Unternehmens, dessen Warenautomaten etwa in Lebensmittelgeschäften, Hotels oder Restaurants zu finden sind.
Die Unternehmerfamilie Unterkofler wird den Großteil der Aktien halten. Heißt: An der Führungsstruktur wird sich erst einmal nichts ändern. „Wir bleiben ein eigentümergeführtes Familienunternehmen“, sagt CEO Moritz Unterkofler. Er führt das Unternehmen seit 2019 in zweiter Generation.
Die Nachfrage nach den Warenautomaten sei laut dem Unternehmen in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Der Umsatz, der 2019 noch 3 Millionen Euro betrug, habe sich bis 2023 mehr als verdreifacht. Heuer soll erstmals die 10-Millionen-Euro-Marke übertroffen werden.
Mit dem Börsengang erwartet man sich seitens des Unternehmens, die Warenautomaten schneller im gesamten deutschsprachigen Raum ausrollen zu können. Außerdem wolle man Mitarbeitern die Chance geben, sich an dem Unternehmen mittels Aktien zu beteiligen.
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