Ilia Ivanschitz, Sohn von Ex-Nationalspieler Andreas Ivanschitz, ist bei Liefering längst kein Mitläufer mehr: Als Vize-Kapitän mit 27 Zweitliga-Spielen übernimmt der 19-Jährige Verantwortung. Mit seinem Papa steht er in engem Austausch.
Ilia Ivanschitz hat bei Liefering längst eine tragende Rolle übernommen. Der 19-Jährige ist in dieser Saison Vize-Kapitän und bringt schon 27 Zweitliga-Spiele auf sein Konto. „Ich habe eine wichtigere Rolle durch meine Erfahrungen“, erklärt der Sohn von Ex-Nationalspieler Andreas Ivanschitz. Verantwortung übernehmen, Mitspielern in schwierigen Situationen helfen – das sieht er nun als seine Aufgabe.
Der Weg dorthin war nicht immer leicht. In der vergangenen Spielzeit war Ivanschitz zwar fast immer im Kader, kam aber lange kaum zum Zug. Erst ab dem Jahreswechsel änderte sich das. „Ab Winter habe ich fast alles gespielt, viele Minuten sammeln dürfen“, blickt er zurück. Heuer knüpft er nahtlos daran an – auch wenn er selbst noch Luft nach oben sieht: „In Liga zwei ist die Zweikampfführung und das Durchsetzen immer wichtig. Auch offensiv möchte ich mehr Akzente setzen.“
Ivanschitz hat Fermin Lopez als Vorbild
Als Orientierung dient ihm dabei ein Star von Barcelona: „Wer mir zurzeit extrem gefällt, ist Fermin Lopez.“
Mit seinem Vater, der einst für Rapid, Panathinaikos, Red Bull Salzburg und die Nationalmannschaft spielte, steht Ivanschitz in engem Austausch. „Wir telefonieren sehr viel. Er gibt mir auch Tipps und Anweisungen“, erzählt der Youngster.
Seine eigenen fußballerischen Wurzeln liegen quer über Europa verteilt. Nur zwei Jahre lebte er in Wien, ansonsten war Ivanschitz stets dort, wo sein Vater gerade unter Vertrag stand. So lebte er an Orten wie Athen, Mainz, Levante oder Seattle. Ob ihm selbst eine ähnliche Wanderkarriere vorschwebt, lässt er offen: „So wie er es gemacht hat, war es schon cool. Neue Kulturen und Orte kennenzulernen, bringt sowieso immer viel.“
Sein konkretes Ziel liegt aber erstmal näher: „Dass ich hier den Sprung schaffen möchte zu FC Red Bull Salzburg.“ Langfristig reizt ihn zudem der spanische Fußball.
Zunächst wartet auf Liefering und Ivanschitz in der 2. Liga aber am Sonntag (10.30) daheim St. Pölten. Nach einem mühsamen, aber erfolgreichen Auftritt gegen Voitsberg soll das Momentum mitgenommen werden – ohne große Veränderungen: „Wir wollen mit viel Selbstvertrauen in das Spiel gehen.“
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