Profit für Pilotregion

„Rückenwind“ nach dem Aus für die Strompreisbremse

Niederösterreich
22.12.2024 13:00

Martin Litschauer, der grüne Ex-Nationalrat und Vizebürgermeister von Waidhofen an der Thaya im Waldviertel ist sich sicher, dass sich die großen Anstrengungen für eine Wind-Pilotregion ab Jahreswechsel rechnen werden. Denn mit dem heimischen Windenergie-Anbieter WEB hat man als Standortgemeinde einen Preisdeckel vereinbart.

Die Wogen gingen im Frühjahr im Bezirk Waidhofen an der Thaya im Waldviertel hoch, als es dort in fünf Gemeinden eine Volksabstimmung über den Windkraftausbau gab, die „Krone“ berichtete.

Drei von fünf Gemeinden stimmten zu
In den drei Gemeinden Waidhofen, Thaya und Karlstein entschieden sich die Bürger für den Ausbau – damals mit dem verlockenden Angebot des heimischen Projektwerbers WEB Windenergie, für die Kooperation günstig Energie beziehen zu können.

Vorteile ab Wegfall der Strompreisbremse
„Ab 1. Jänner werden wir einen deutlichen Vorteil daraus ziehen können. Denn da ist die staatliche Strompreisbremse dann ausgelaufen“, ist sich der grüne Ex-Nationalrat und Vizebürgermeister von Waidhofen, Martin Litschauer sicher. So gibt es für die Windkraft-Pilotregion einen Strompreisdeckel, der bis zum 31. Juli 2026 gesichert 9,9 Cent pro Kilowattstunde beträgt. Danach – insgesamt auf zehn Jahre – darf der Preis nicht teurer als 11,9 Cent werden.

Preis für die Wind-Pilotregion
Für die Volksbefragung, den Strompreisdeckel und die bereits im Gemeindezusammenschluss gegründete Energiegemeinschaft wurde der Region auch schon der Solarpreis von Eurosolar Austria verliehen. Bald sollen in die Energiegemeinschaft auch Privatpersonen einsteigen dürfen, lokale Windkraft soll sofort nach dem Ausbau genutzt werden.

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