USA sind optimistisch
Gaza-Waffenruhe steht laut Insidern kurz bevor
Eine Waffenruhe für den Gazastreifen könnte Insidern zufolge in den kommenden Tagen vereinbart werden. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sei bereits auf dem Weg in die ägyptische Hauptstadt Kairo, um an Gesprächen teilzunehmen.
Das bestätigten mehrere Insider gegenüber Reuters am Dienstag. Der Sprecher Netanyahus, Omer Dostri, dementierte indes umgehend auf X, dass der israelische Premierminister in Kairo sei.
Auch eine ägyptische Quelle dementierte die Medienberichte, wonach Netanyahu Kairo besuchen würde, wie die staatliche ägyptische Nachrichtenagentur Al-Ahram berichtete.
Kurz zuvor hatte der staatliche ägyptische Sender Al-Kahera berichtet, es gebe „umfassende“ Bemühungen Ägyptens und Katars mit allen Parteien um eine Waffenruhe.
Optimismus aus Washington
Die USA gehen indes davon aus, dass die Konfliktparteien im Nahen Osten sich einer Waffenruhe nähern. „Wir glauben – und die Israelis haben dies gesagt – dass wir dem näher kommen“, sagt US-Präsidialsprecher John Kirby dem Sender Fox News. „Kein Zweifel, das glauben wir auch.“ Allerdings sei man bei allem Optimismus vorsichtig, sagt Kirby. „Wir waren schon einmal in dieser Situation, wo wir es nicht über die Ziellinie geschafft haben.“ Auf die Frage, ob Netanyahu nach Kairo reist, ging Kirby nicht ein.
Ägypten und Katar sowie die USA bemühen sich seit Monaten um eine Feuerpause zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen. Auf deren Überfall auf Südisrael am 7. Oktober 2023 reagierte das israelische Militär mit einer großangelegten Offensive. Seither wurden nach palästinensischen Angaben im Gazastreifen mehr als 45.000 Menschen getötet. Beim Hamas-Überfall auf Israel starben nach israelischen Angaben 1200 Menschen. 250 Menschen wurden demnach als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt.









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