Gewaltige Explosion
Syrien: Bombe aus Israel löst Erdbeben aus
Die israelischen Streitkräfte haben in der Nacht auf Montag erneut Ziele in Syrien bombardiert. Dabei wurde auch ein Raketenlager in der Region Tartus getroffen. Die Folge war eine Serie von gewaltigen Explosionen, die sogar ein Erdbeben auslösten.
Seismografen maßen die Stärke 3,0 nach Richter. In dem Depot war neben zahlreichen Boden-Boden-Raketen auch Munition gelagert. Nach dem Einschlag der israelischen Bombe brach ein wahres Inferno aus, wie Videos in sozialen Medien zeigen.
In Tartus war früher auch die russische Marine stationiert. Es war in Syrien Russlands einziger Zugang zum Meer, während des Krieges unter dem Assad-Regime wurde von dem Stützpunkt aus Nachschub geliefert.
Israel nimmt verstärkt Waffenlager ins Visier
Nachdem Diktator Baschar al-Assad Anfang Dezember gestürzt worden war, nahm Israels Armee verstärkt militärische Ziele in Syrien ins Visier. Ziele sind vor allem Waffendepots und Munitionslager. Durch deren Zerstörung soll verhindert werden, dass diese in die Hände der syrischen Rebellen fallen.
Israel plant Verdopplung der Bevölkerung auf Golanhöhen
Um die Gefahr von Angriffen aus dem Norden zu minimieren, hat das israelische Kabinett am Sonntag außerdem einen Plan zur Verdopplung der Bevölkerung auf den besetzten Golanhöhen einstimmig verabschiedet. „Im Lichte des Krieges und der neuen Front in Syrien“ handle es sich um eine „Entscheidung, die die Ortschaften auf den Golanhöhen und den Staat Israel stärkt“, hieß es in einer Erklärung.
Nach Assads Sturz war Israel bereits in die Pufferzone zu Syrien auf den Golanhöhen vorgerückt. Netanyahu hatte seine Streitkräfte angewiesen, die Kontrolle über dieses Gebiet sowie „angrenzende strategische Positionen“ zu übernehmen.









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