Wieder einmal ein heftiger Fall von Jugendkriminalität in der Steiermark: Zwei 13-Jährige stehen im Verdacht, für drei Raubüberfälle verantwortlich zu sein. Zweimal schlugen sie im Umkreis der Shoppingcity Seiersberg zu, einmal am Grazer Bahnhof Don Bosco.
Erst Anfang der Woche ließen FPÖ-Chef Mario Kunasek und sein ÖVP-Pendant Christopher Drexler damit aufhorchen, dass man sich unter Blau-Schwarz vor allem der zuletzt stark steigenden Jugendkriminalität annehmen werde. Ein Maßnahmenkatalog soll erarbeitet werden und man wolle sich dafür beim Bundesgesetzgeber einsetzen, dass die Strafmündigkeit auf zwölf Jahre herabgesetzt wird.
Nun gab‘s quasi wieder einen Anlassfall: Am 12. November gab es im Umfeld bzw. am Parkplatz der Shopping City Seiersberg gleich zwei Raubüberfälle. Einmal wurde ein 14-Jähriger zur Herausgabe von Bargeld genötigt, einmal ein 16-Jähriger. Ermittlungen der Polizeiinspektion Seiersberg führten zu zwei Verdächtigen: Ein 13-jähriges Bubi-Duo soll die beiden Opfer verbal, jedoch mit der ernst zu nehmenden Androhung ein Messer zu verwenden, um ihr Geld erleichtert haben.
Die beiden aktuell noch unmündigen Jugendlichen wohnen in Graz, es handelt sich um einen österreichischen und einen rumänischen Staatsbürger. Die beiden sollen zudem für einen weiteren Raub am selben Tag beim Bahnhof Don Bosco in der Landeshauptstadt verantwortlich sein. Sie wurden angezeigt.
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