„Im Krieg nutzlos“
Kadyrow gesteht große Cybertruck-Lüge
Der tschetschenische Machthaber Ramsan Kadyrow prahlte im Sommer mit einem besonderen „Geschenk“, welches er aus den USA erhalten haben wollte: ein Cybertruck aus dem Hause Tesla. Diesen habe er „persönlich von Elon Musk“ erhalten, behauptete der Präsident, der in einem Video mit dem stark gepanzerten Fahrzeug in der Hauptstadt Grosny herumkurvte und sich auch mit dem auf dem Dach montierten Maschinengewehr präsentierte, damals. Nun hat Kadyrow aber zugegeben: Alles war eine große Lüge!
Auf den „Tesla-Panzer“ angesprochen, gestand der Präsident gegenüber dem russischen Nachrichtenportal „Meduza“ die große Tesla-Lüge: „Ich interessiere mich für Elon Musk selbst. Ich mag seinen Charakter, seinen Lebensstil, die Art, wie er sich verhält, und seine Weltanschauung. Er hat mir das Auto nicht geschenkt, es war nicht meins – ich habe mir diesen Witz ausgedacht und ihn weitergeführt.“
Musk: „Bist du wirklich so zurückgeblieben?“
Bereits zuvor hatte sich Musk selbst zur Causa geäußert und abgestritten, irgendein Geschenk nach Tschetschenien entsandt zu haben. Einen Kolumnisten beschimpfte der Tech-Milliardär auf der Kurznachrichtenplattform X, nachdem der Journalist ihn mit dem mutmaßlichen Geschenk konfrontiert hatte: „Bist du wirklich so zurückgeblieben, dass du glaubst, ich hätte einem russischen General einen Cybertruck geschenkt? Das ist erstaunlich.“
Wenig später beklagte Kadyrow, dass sein Cybertruck „per Fernsteuerung“ ausgeschaltet worden sei. Dennoch habe er zwei weitere Modelle bestellt und an die ukrainische Front geschickt. Auch das dürfte gelogen gewesen sein. Putins Statthalter in Tschetschenien erklärte nun gegenüber „Meduza“, lediglich ein Cybertruck sei im Krieg eingesetzt worden, habe sich aber als „nutzlos“ erwiesen.










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