Russland hat seinem engen Verbündeten Nordkorea nach südkoreanischen Angaben Flugabwehrraketen im Gegenzug für nordkoreanische Soldaten geliefert. Es sei festgestellt worden, „dass Ausrüstung und Flugabwehrraketen zur Verstärkung des schwachen Luftabwehrsystems Pjöngjangs an Nordkorea geliefert“ worden seien, erklärte am Freitag der Nationale Sicherheitsberater Südkoreas, Shin Won-sik.
Nordkorea und Russland, beide vom Westen sanktioniert, haben ihre Beziehungen seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine verstärkt. Ukrainischen, südkoreanischen und westlichen Regierungsangaben zufolge entsandte Nordkorea mehr als 10.000 Soldaten nach Russland, die im Kampf gegen die Ukraine eingesetzt werden sollen.
Verteidigungspakt im Angriffsfall geschlossen
Zudem vereinbarten beide Ländern einen Verteidigungspakt, der dem jeweils anderen im Angriffsfall militärischen Beistand zusichert.
Nordkorea dementiert Entsendung von Soldaten
Seoul meldete vergangene Woche, nordkoreanische Soldaten seien bereits aktiv an Kampfhandlungen nahe der Grenze zur Ukraine beteiligt. Pjöngjang streitet selbst die Entsendung der Soldaten vehement ab.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.