Wie die Polizei erst am Samstag bekannt gab, hatten Beamte bereits im Februar das Haus der Verdächtigen im Weinviertel durchsucht. Dabei stießen sie auf ein Aufzuchtzelt mit zwei Lampen, 24 Cannabispflanzen, 1.676 Gramm Cannabiskraut in verschiedenen Stadien sowie zahlreiche Utensilien zur Herstellung der Droge.
Die Beschuldigte zeigte sich jedoch nicht geständig und bestritt sämtliche Vorwürfe. Vielmehr gab sie an, fremde Männer hätten die Sachen in ihr Haus gebracht. Erhebungen und Befragungen ergaben laut Polizei jedoch, dass die 51-jährige Verdächtige nachweislich an mehrere Jugendliche in der Umgebung Marihuana um insgesamt 2.000 bis 3.000 Euro verkauft hatte.
Zeugen berichteten weiters, dass sie einen Großteil des Suchtmittels zu ihrem Sohn nach Tirol gebracht hatte. An dessen Wohnadresse stellten die Tiroler Beamten ebenfalls eine Cannabisplantage sicher. Zudem fanden sie auch Cannabiskraut, Cannabisharz, MDMA und Ecstasy sowie Bargeld. Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte die Polizei zahlreiche Abnehmer des Verdächtigen ausforschen. Mutter und Sohn wurden auf freiem Fuß angezeigt.
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