Neue Renaturierungsmaßnahmen im Naturpark Rosalia-Kogelberg kosten 600.000 Euro – unterstützt wird das Projekt vom Biodiversitätsfonds und dem Klimaschutzministerium, finanziert wird es von der Europäischen Union.
Vor den Bienenfresserwänden in Rohrbach nächst Mattersburg stellte der Naturpark Rosalia-Kogelberg seine aktuellen Renaturierungsmaßnahmen vor. Diese sind Teil des Projekts „Landschaften voller Leben“, das unter der Leitung des Verbands der Naturparke Österreichs (VNÖ) umgesetzt wird und dem Schutz bedrohter Arten, der Erhaltung ihrer Lebensräume und der Wiederherstellung beeinträchtigter Ökosysteme in den österreichischen Naturparken dient.
Vier Gemeinden profitieren
„Dieses Förderprojekt im Naturpark Rosalia-Kogelberg umfasst ein Gesamtbudget von knapp 600.000 Euro und wird auf zirka 30 unterschiedlichen Flächen in den Naturparkgemeinden Loipersbach, Schattendorf, Rohrbach und Draßburg realisiert“, sagt Marlene Hrabanek-Bunyai, Geschäftsführerin des Naturparks Rosalia-Kogelberg. „Damit haben wir österreichweit den größten Projektanteil.“
Die Maßnahmen reichen von der Revitalisierung alter Streuobstwiesen, die Anlage von Blühstreifen und Totholzhecken zur Förderung der Artenvielfalt, der Renaturierung von Feuchtgebieten bis hin zur Anlage von Tümpeln als Laichgewässer für Amphibien.
Das aufwändigste Unterfangen ist die Entbuschung der Bienenfresserwände, um neue Nistplätze für diese gefährdeten Vögel zu schaffen und die Anzahl der Brutpaare zu erhöhen.
Unterstützt wird das Projekt vom Biodiversitätsfonds und dem Klimaschutzministerium, finanziert wird es von der EU.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.