Tirols WK-Präsidentin Barbara Thaler ist nach dem Rücktritt von Vorgänger Christoph Walser seit einem Jahr im Amt und zieht eine Bilanz. Im Interview mit der „Krone“ kündigt sie eine härtere Gangart an. Denn nur so bekomme man die nötige mediale Aufmerksamkeit.
„Krone“: Gegen Ihren Vorgänger – für den die Unschuldsvermutung gilt – wurde nun von der Staatsanwaltschaft in mehreren Punkten Anklage erhoben. Leidet das Ansehen der Wirtschaftskammer dadurch?
Barbara Thaler: Christoph Walser hat damals die Entscheidung getroffen, zurückzutreten. Der Übergang hat schnell und problemlos funktioniert. Deshalb gibt es da keine Verknüpfungen mit der Wirtschaftskammer und auch keine Leiden.
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