Aufstand in Venezuela
Proteste nach Wahlen forderten erste Todesopfer
AVN hatte zunächst von mindestens vier Toten berichtet und unter Berufung auf Augenzeugen oppositionelle Gruppen für die Taten verantwortlich gemacht. Die Oppositionszeitung "TalQual" sprach von einer neuen Lüge der Regierungsagentur.
Für Dienstag und Mittwoch sind erneut Demonstrationen gegen Maduro geplant, der laut offiziellen Wahlergebnissen die Präsidentschaftwahlen am Sonntag knapp gewonnen hat und bereits am Montag angelobt wurde. Die Anhänger des Oppositionskandidaten Henrique Capriles bezweifeln dies und behaupten, der 40-Jährige habe mit einem Vorsprung von mehr als 300.000 Stimmen gewonnen.
Der Wahlsieger rief seine Unterstützer zu Gegenkundgebungen auf (siehe Video in der Infobox). Seine Anhänger sollten im ganzen Land "in Frieden kämpfen", sagte Maduro. Der Opposition unterstellte er eine "Putsch-Mentalität". Maduro soll am Freitag vereidigt werden. Seine Amtszeit dauert bis 2019.







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