Epizentrum im Meer
Erdbeben der Stärke 6 vor der US-Westküste
Vor der Küste des US-Bundesstaates Oregon hat sich am Mittwoch ein schweres Erdbeben der Stärke 6 ereignet. Eine Tsunami-Warnung wurde aber nicht ausgegeben.
Wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte, befand sich das Epizentrum im Meer, rund 280 Kilometer von der Küstenstadt Bandon an der Westküste der USA entfernt.
Laut USGS lag das Epizentrum des Bebens in einer Tiefe von sechs Meilen (umgerechnet rund 9,6 Kilometern). In einer ersten Einschätzung gingen die Experten der US-Erdbebenwarte davon aus, dass die Erdstöße keine Schäden verursacht haben.
Die Stadt Portland, die bevölkerungsreichste des Westküstenstaates Oregon, absolviert örtlichen Medienberichten zufolge derzeit eine zweitägige Übung, bei der die Vorbereitungen auf eine mögliche Erdbebenkatastrophe getestet werden.
Oregon liegt in der von Seismologen als Cascadia-Verwerfung bezeichneten Region, wo sich seit mehr als 300 Jahren kein folgenschweres Erdbeben ereignet hat.







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