Und es ist schon wieder passiert! Dieses Mal ließ sich eine 50-jährige Österreicherin im Tiroler Brixental von dreisten Internetbetrügern täuschen. Das bezahlte sie mit einem hohen Preis: Mehr als 10.000 Euro sind futsch!
Es begann alles harmlos. Die 50-Jährige entdeckte am 2. Juli dieses Jahres auf einer Social-Media-Plattform ein Inserat für Heimarbeit. Sie nahm Kontakt auf, ein kurzer Chat über ein soziales Netzwerk entstand. Eine ihr unbekannte Person schickte ihr folglich einen Link samt Anweisungen zum Erstellen eines Nutzerkontos.
Die Frau dachte sich nichts dabei und legte ein Nutzerkonto an. Gelockt wurde sie mit folgendem Versprechen: Für das Liken von Artikeln sollte sie höhere Gewinne erhalten als ihr finanzieller Einsatz war.
Innerhalb einer vermeintlichen Gruppe schickten die Betrüger in der Folge Aufgabenstellungen, Bezahlungsstrategien sollten gemeinsam erarbeitet werden. Alles klang professionell, doch der Schein trog.
Zahlung, um angebliche Accountsperre abzuwenden
Plötzlich kam die Drohung, dass der Account der Einheimischen gesperrt werde – und zwar aufgrund eines Fehlers bei der Bearbeitung einer der gestellten Aufgaben. Anstatt den Braten zu riechen, ließ sich die 50-Jährige in die Ecke treiben und überwies schließlich einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag auf ein ausländisches Konto.
Fünfstelligen Betrag verloren
Sie informierte zwar im Anschluss daran die Polizei, doch dafür war es zu spät. Durch die Überweisung vergrößerte sich der Gesamtschaden, der schlussendlich – nur sieben Tage später – im niedrigen fünfstelligen (!) Eurobetrag lag – und wohl nie wieder zurückbezahlt werden wird ...
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