"Alleinerziehend"
Barack und Michelle Obama tappten in Fettnäpfchen
Obama lobte die kalifornische Generalstaatsanwältin zunächst als brillante und zähe Juristin. Dass er bei einer Veranstaltung im kalifornischen Atherton darüber hinaus das Äußere der 48-Jährigen positiv hervorstrich, ging für viele Kommentatoren zu weit. In US-Medien, in Blogs und im Kurznachrichtendienst Twitter handelte sich Obama damit Sexismus-Vorwürfe ein. Die Webseite Buzzfeed.com stellte als Reaktion eine nicht ganz ernst gemeinte Aufstellung der zwölf "heißesten" männlichen Generalstaatsanwälte online.
Wenig später ruderte Obama zurück: Er habe Harris in einem Telefongespräch um Entschuldigung gebeten, teilte das Weiße Haus mit. Obama habe keinesfalls die berufliche Kompetenz der Frau in Frage stellen wollen und wisse um die Probleme von Frauen am Arbeitsplatz.
Michelle Obama als "Single Mom"
Ein Lapsus war auch Ehefrau Michelle passiert: In einem Interview mit einem lokalen Ableger des Fernsehsenders CBS rutschte ihr die Bemerkung heraus, sie sei eine "Single Mom" - eine Alleinerzieherin. Im Gegensatz zu ihrem Gatten einige Stunden später erkannte Obama ihren Fehler selbst und besserte sich recht souverän aus: "'Alleinerziehend' sollte ich wohl nicht sagen - aber wenn man mit dem Präsidenten verheiratet ist, fühlt man sich manchmal ein bisschen allein."
Auch über die "First Lady" ergoss sich daraufhin eine Welle des Spotts im Internet. Die meisten Kommentare fielen jedoch eher milde aus.
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