Jede Woche küren wir an dieser Stelle den Kasperl der Woche. Dieses Mal hat es einen Grünen erwischt...
Grämen Sie sich bitte nicht, wenn Sie nicht wissen, wer Ömer Öztas ist – der grüne Abgeordnete des Wiener Landtags mit üppigem Landtagsabgeordnetengehalt ist so selten in der Öffentlichkeit, dass er wohl selbst schon vergessen hat, wer er ist. Sich seiner Anwesenheit auf diesem Planeten kurz bewusst, twitterte er: „In Wien müssen 100% der Bevölkerung Steuern zahlen, aber 34% haben kein Wahlrecht und können nicht mitbestimmen, wohin diese Gelder fließen. Das ist ein Demokratiedefizit und muss sich ändern!“
Rasch wurde er von Menschen mit echten Jobs in den Kommentaren belehrt: „Richtigstellung: Nur 67,3% der Bevölkerung Wiens zwischen 15 und 64 zahlen Steuern.“ Oder: „Muss es nicht. Wer mitbestimmen will, bewirbt sich um die Staatsbürgerschaft. Wie überall.“
„Schade“
Aber es ist wenig verwunderlich, dass Ömer Öztas der Bezug zum Geld anderer Leute fehlt. Sein letztes berufliches Lebenszeichen ist aus dem Juni überliefert, da fand er es in einer Landtagsrede „schade, dass die Anzahl der Kinderanwälte nicht höher ist“. Seitdem Funkstille – wäre es dabei nur geblieben. Unser Kasperl der Woche.
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