Geschlagen ist die Bürgermeisterwahl in Goldwörth. Und erstmals regiert ein Blauer in der einst schwarzen Hochburg. Thomas Prihoda hat die Stichwahl gegen Bernhard Hofer klar mit 55,30 Prozent der Stimmen gewonnen.
Nötig wurde die Wahl nach dem Rücktritt von Johann Müllner (VP), der nach einer Anzeige gegen ihn das Handtuch geworfen hatte. Im ersten Wahlgang am 6. Oktober war der rote Kandidat Franz Braterschofsky mit 25,19 Prozent der Stimmen als dritter rausgeflogen.
Bei der Stichwahl am 20. Oktober hatten 659 Goldwörther bis 13 Uhr Zeit, ihrer Stimme abzugeben. 519 oder 78,76 Prozent gingen zur Urne – im ersten Wahlgang waren es 538 Stimmen oder noch 81,64 Prozent gewesen. Dabei entfielen 287 Stimmen auf den FP-Kandidaten Thomas Prihoda – um 61 Stimmen mehr als beim ersten Wahlgang – und 232 Stimmen auf den schwarzen Kandidaten Bernhard Hofer (um 63 Stimmen mehr als am 6. Oktober). Der Vorsprung Prihodas war aber zu groß gewesen, um den Sieg abzusichern
Hochwasser kaum Thema
Wahlkampfthemen waren vor allem die fehlende Ortswasserleitung – Prihoda spricht sich für die Beibehaltung der Hausbrunnen aus – und die bröckelnde Infrastruktur der Gemeinde. Die Hochwasser-Absiedelung und der Umgang mit den frei gewordenen Grundstücken, die zum Rücktritt von Müllner geführt hatte, war nur am Rande ein Thema.
Glückwunsch vom Chef
Von FP-Landeparteiobmann Manfred Haimbuchner kam umgehend der Glückwunsch an seinen Parteikollegen: „Der Wahlsieg von Thomas Prihoda zeigt, dass die freiheitliche Politik der Bürgernähe und des offenen Dialogs bei den Menschen ankommt. Ich wünsche ihm viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe und freue mich auf eine weiterhin konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde.“
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