Große Übung

Vierbeinige Spürnasen waren auf der Suche

Kärnten
11.10.2024 20:00

Eine groß angelegte Suchaktion nach drei vermissten Personen gab es Freitagnachmittag in Finkenstein am Faaker See. Gleich mehrere Suchhund-Organisationen sowie Kräfte der alpinen Einsatzeinheit der Polizei und Bergrettung rückten zur Suche aus.

Bei der Suchaktion handelte es sich um die Großübung „Gemeinsam Stark“. Ziel war es, die Kommunikation unter den einzelnen Einheiten besser abzustimmen. Neben der Diensthundestaffel der Polizei und Kräften der alpinen Einsatzgruppe und Bergrettung waren auch die Österreichische Rettungshundebrigade, der Österreichische Rettungsdienst sowie die Hundestaffel des Samariterbundes mit dabei.

„Ohne die vielen einzelnen Rettungshundeorganisationen könnten wir in Kärnten nicht so erfolgreich arbeiten“, erklärt Kontrollinspektor Egon Muggi, Landesausbildungsleiter des Diensthundewesens in Kärnten.

Einsatzbesprechung bevor mit der Vermisstensuche begonnen werden kann.
Einsatzbesprechung bevor mit der Vermisstensuche begonnen werden kann.(Bild: Katrin Fister)

Bei den eingesetzten Vierbeinern handelte es sich um sogenannte Stöberhunde. Sie durchsuchen ein Gebiet und „verbellen“ jede Person, die sie im Suchgebiet auffinden. Zwei Jahre dauert die Ausbildung eines solchen Suchhundes. Am Ende steht eine sogenannte Dienstprüfung, bei dem Hund und Hundeführer ihr Wissen unter Beweis stellen. „Neben erfahrenen Hundeführern setzen wir in solchen Übungen junge Hundeführer ein. Denn bei Suchen gilt es, den Hund genau zu beobachten und zeitgleich selbst die Orientierung zu halten.“

Warten auf den Einsatz: Mitglieder der Rettungshundestaffel des Samariterbundes.
Warten auf den Einsatz: Mitglieder der Rettungshundestaffel des Samariterbundes.(Bild: Katrin Fister)
Große Aufregung bei den Hunden
Große Aufregung bei den Hunden(Bild: Katrin Fister)
Österreichische Rettungshundebrigade
Österreichische Rettungshundebrigade(Bild: Katrin Fister)
Schnellen Schrittes geht es voran
Schnellen Schrittes geht es voran(Bild: Katrin Fister)
Rückkehr nach erfolgreicher Suche
Rückkehr nach erfolgreicher Suche(Bild: Katrin Fister)

Für die Ausbildung zum Suchhund eignet sich im Prinzip jeder Hund, der sich zum Lernen motivieren lässt und aktiv ist. Die Arbeit in den Hundestaffeln von Samariterbund, Österreichischen Rettungsdienst und der Österreichischen Rettungshundebrigade ist ehrenamtlich. Alleine die Österreichische Rettungshundebrigade wird jährlich zu mehr als 20 Suchen alarmiert – von vermissten Wanderern bis hin zu abgängigen Personen aus Seniorenheimen.

Nach etwa zwei Stunden wurde am Freitag die letzte der insgesamt drei zu suchenden Personen gefunden. Sie waren, so die Übungsannahme,  nach einem Unfall eines Reisebusses im Schock in den Wald gelaufen.

Den Abschluss der Übung bildete dann die Besprechung bei Gulasch aus Siggi Truppes Gulaschkanone. 

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