Überbordende Bürokratie, hohe Energiekosten und enorme Abgaben bereiten der Tiroler Industrie große Sorgen. Es gibt drei Hauptforderungen an die künftige Bundesregierung.
Die Nationalratswahl 2024 ist zwar geschlagen, die Regierungsbildung wird aber mehr als schwer. Um so mehr bringen sich verschiedene Bereiche auch aus der Wirtschaft in Stellung. So auch die Spitze der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Tirol.
Wir dürfen nicht länger zusehen, wie Unternehmen unter den aktuellen Rahmenbedingungen zunehmend unter Druck geraten und bereits auch Mitarbeiter abbauen müssen.

Max Kloger, Obmann der Sparte Industrie in der WK Tirol
Bild: Franz Oss
„Die Lage spitzt sich zu. Wir dürfen nicht länger zusehen, wie Unternehmen unter den aktuellen Rahmenbedingungen zunehmend unter Druck geraten und bereits auch Mitarbeiter abbauen müssen. Wir brauchen rasches und entschlossenes Handeln seitens der nächsten Bundesregierung, um die industrielle Basis und damit den Wohlstand unseres Landes nicht zu gefährden“, appelliert Max Kloger, Obmann der Sparte.
Die Industrie stehe vor enormen Herausforderungen. Hohe Abgabenquoten, gestiegene Energiekosten und eine überbordende Bürokratie würden zu dramatischen Belastungen führen.
„Nachhaltiges Wachstum im Land ermöglichen“
Auch Oswald Wolkenstein, Geschäftsführer der Sparte Industrie in der WK Tirol, untermauert diese Anliegen: „Vor allem in Zeiten des härter werdenden globalen Wettbewerbs dürfen wir die heimischen Unternehmen nicht mit übertriebener Bürokratie und Abgaben belasten. Es ist entscheidend, dass wir gemeinsam Rahmenbedingungen schaffen, die die Bürokratie auf ein gesundes Maß zurückführen und im Land nachhaltig Wachstum zurückbringen.“
Wie sehen nun die Forderungen seitens der Industrie im Detail aus?
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.