Zu Obama-Besuch
Israel sorgt mit ‘Golden Girls’-Video für Erheiterung
Die Liste der gegenseitigen Beleidigungen zwischen Obama und Netanyahu ist lang. So befand es Letzterer etwa im Mai 2011 für nötig, den US-Präsidenten vor aller Augen im US-Kongress über die jüdische Geschichte zu belehren.
Obama revanchierte sich - allerdings unabsichtlich - im November 2011 in einem Gespräch mit Frankreichs damaligem Staatschef Nicolas Sarkozy. Was eigentlich nur die Übersetzer hören sollten, wurde irrtümlich auch für Journalisten hörbar: "Ich kann ihn nicht mehr sehen, er ist ein Lügner", beschwerte sich Sarkozy, worauf Obama antwortete: "Du bist ihn leid, aber ich habe jeden Tag mit ihm zu tun!"
Nicht nur persönlicher, vor allem auch politischer Streit
Als es schließlich auch noch schien, als versuche Netanyahu, bei der US-Präsidentschaftswahl für Obamas Konkurrenten Mitt Romney Stimmung zu machen, war der Ärger groß. Doch nicht nur die persönlichen Beziehungen sind schwierig, die USA und Israel streiten zudem über die israelischen Siedlungspläne, eine Zwei-Staaten-Lösung und die Antwort auf das Atomprogramm des Iran. Dabei ist Israel auf die Unterstützung des starken Partners USA insbesondere in der Auseinandersetzung mit den Palästinensern angewiesen.
Ob das Video der israelischen Botschaft an all den Problemen etwas ändern kann und den Ton beim Israel-Besuch Obamas freundschaftlicher werden lässt, darf bezweifelt werden. Am Schluss steht jedenfalls der Verweis auf eine Botschafts-Website, die über die "unzerbrechliche Allianz" zwischen den USA und Israel informiert.







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