Ramona Grabner aus dem burgenländischen Schattendorf ist eine große Hundeliebhabern. In ihrer Praxis „Goldene Pfote“ bietet sie Therapie für Vierbeiner an, die lange fit und gesund bleiben sollen.
Kinder haben Ramona (35) und Bernd Grabner (50) aus Schattendorf zwar keine, dafür jede Menge Hunde, die ausschauen wie Löwen. Weil ihre neun Chow Chows, die auf die Namen „Bärli“, „Maya“, „Minnie“, „Mickey“, „Daisy“, „Tweety“, „Cindy“, „Snow“ und „Spike“ hören, schon von klein auf allerorts die Blicke von Passanten auf sich zogen und bei vielen den Wunsch nach einem eigenen Welpen weckten, gingen die Eheleute unter die professionellen Züchter und haben fünf Jahre lang erfolgreich für Nachkommen gesorgt. Schließlich gilt die vom kynologischen Dachverband FCI anerkannte chinesische Hunderasse als äußerst wachsam, ruhig, selbstbewusst und treu – und somit als idealer Begleiter für den Menschen.
Teure Anschaffung
Als „Bärli“, ihr ältester Schützling, etwas parterre wurde und zu humpeln begann, haben die Grabners die Zucht wieder eingestellt und sich ganz dem Wohl ihres elfjährigen Rüden verschrieben. Um ihm die beste Therapie zu ermöglichen, wurden weder Kosten noch Mühen gescheut. „Wir haben um 25.000 Euro ein Unterwasserlaufband für ihn gekauft, damit er seine Muskulatur trainieren kann. Die Investition hat sich gelohnt. Sein Gangbild hat sich enorm verbessert. Auch Schmerzmittel braucht er keine mehr“, schwärmt Ramona Grabner.
Mehrwert für andere
Um auch anderen Hunden ein möglichst langes und beschwerdefreies Leben zu ermöglichen, stellen sie und ihr Mann das Fitnessgerät bei Bedarf auch ihnen zur Verfügung. Angewendet wird die Hydrotherapie zur Rehabilititation und Prävention. So können die Verbeiner Gewicht reduzieren sowie Gleichgewicht und Ausdauer trainieren.
Auch Senioren profitieren davon, weil das Herz-Kreislauf-System gestärkt und stabilisiert wird. „Wenn die Hunde zum ersten Mal seitlich in das Becken steigen und von unten das 29 Grad bacherlwarmen Wasser einläuft, sind sie natürlich aufgeregt. Aber spätestens beim zweiten Mal macht ihnen das Waten Spaß. Nach einer paar Einheiten ist bei allen die Bewegungsfreunde wieder zurück.“
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