Klare Trends ergibt die Wählerstromanalyse in Salzburg: 37.000 ÖVP-Wähler machten diesmal bei den Blauen ihr Kreuzerl. Die Zahl der Stammwähler sinkt weiter, so die Landesstatistiker.
Die Salzburger ÖVP konnte bei der Nationalratswahl am Sonntag rund 74.000 Stammwähler erneut überzeugen. Aus dem Neos-Lager holten die Schwarzen rund 4000 Stimmen und mobilisierten etwa 20.000 Nichtwähler, diesmal ihr Kreuzerl bei den Schwarzen zu machen.
Die Verluste sind aber deutlich größer. Besonders schmerzlich für die Landeshauptmann-Partei: 37.000 Wähler wechselten zu den Blauen. An die Pinken gingen 7000 Stimmen, fast gleich viele an die SPÖ und sonstige Parteien.
FPÖ als klarer Stimmen-Kaiser
Das Ergebnis der Blauen: Mehr als 70 Prozent der FPÖ-Wähler aus 2019 hielten der Partei auch jetzt die Treue. Zu 37.000 ÖVP-Wählern kamen nun noch 19.000 Nicht-Wähler, die auf die Blauen setzen.
SPÖ verliert auch an Gruppe der Nichtwähler
Die Roten verloren auch Richtung Nichtwähler: Rund 25.000 ihrer Wähler blieben diesmal zu Hause. 16.000 aus dieser Gruppe fühlten sich bei dieser Wahl von den Roten vertreten. Nur rund jeder zweite wählte wieder die SPÖ. 4000 Grüne und 6000 ÖVP-Wähler schenkten den Sozialdemokraten ihre Stimme.
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