Fast schien es, als wollte die ÖVP Platz eins von 2019 nicht hergeben. Wenige Sekunden vor 17 Uhr fiel das TV-Bild in der Parteizentrale in der Merianstraße aus. Bis zur Hochrechnung waren die technischen Probleme aber wieder behoben. Dann gab es zunächst lange Gesichter bei den Parteispitzen.
„Die FPÖ ist stärker hervorgegangen, als ich gedacht habe“, sagte Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Als das Salzburger Ergebnis aufleuchtete, gab es doch noch lang anhaltenden Applaus. Die ÖVP kam klar auf Platz eins, holte dazu das beste Bundesländer-Ergebnis der Türkisen.
„Wir sind gefestigt. Unsere Wähler sind zur Wahl gegangen“, sagte Haslauer. Die Salzburger Spitzenkandidatin Karoline Edtstadler sagte: „Wir dürfen uns über das Salzburger Ergebnis freuen. Die Enttäuschung schwingt aber mit.“
Gegenüber der „Krone“ bestätigte sie erneut, nicht in eine Regierung mit FPÖ-Chef Herbert Kickl zu gehen. Haslauer-Stellvertreter Stefan Schnöll beurteilte das Ergebnis ähnlich. „Wir freuen uns über das Ergebnis. Bundesweit ist es ein Stück weit ernüchternd. Die Leute honorieren die Arbeit auf Landesebene.
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