Nicht nur im Land, auch in der Stadt Salzburg blieb die ÖVP bei der Nationalratswahl auf Platz eins. Das Minus war mit etwas mehr als zehn Prozentpunkten auch kleiner als im Bund wie auch im Land. „Es ist eine ÖVP-Mehrheit in der Stadt möglich. Und die linken Bäume wachsen nicht in den Himmel“, freute sich der ÖVP-Stadtparteichef Florian Kreibich.
Platz zwei holte sich die FPÖ von der SPÖ mit einem Sprung vom vierten Platz. „Auch wenn das Ergebnis bei der Gemeinderatswahl ein anderes war, ist von der Stadtregierung zur Kenntnis zu nehmen, dass die Migrationspolitik ein Thema war. Bei der Wohnungsvergabe ist mehr Rücksicht darauf zu nehmen“, sagt Stadt-FPÖ-Chef Paul Dürnberger. Die SPÖ erreichte wie schon vor fünf Jahren Platz drei, immerhin gab es ein rotes Plus von 2,3 Prozentpunkten.
„Das Plus in der Stadt freut mich, unser Trend setzt sich fort. Wo wir gestalten können, sind wir stark“, sagte Bürgermeister Bernhard Auinger.
Minus sowohl für Grüne als auch Neos in der Stadt
Die Grünen hatten wie fast überall im Bundesland auch in der Stadt ein kräftiges Minus zu verdauen. „Das Ergebnis ist nicht ganz überraschend. Die Jahre in der Regierung waren schwierig“, sagte Stadträtin Anna Schiester.
Die Neos verloren gegen ihren Trend leicht. Die Pinken landeten bei 9,8 Prozent. Die KPÖ Plus holte in der Stadt das landesweit beste Ergebnis. Mit 6,2 Prozent blieben die Dunkelroten aber dennoch weit hinter ihrem Potenzial von der Landtags- und der Gemeinderatswahl zurück.
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