01.03.2013 11:17 |

Besuch in Nordkorea

Rodman und Kim sind jetzt "Freunde fürs Leben"

Basketball-Exzentriker Dennis Rodman hat mit drei Spielern der legendären Harlem Globetrotters und einer TV-Crew die nordkoreanische Hauptstadt Pjöngjang besucht. Gegenüber Machthaber Kim Jong Un, der als großer Basketball-Fan gilt, versicherte Rodman beim Besuch: "Sie haben einen Freund fürs Leben." Die beiden amüsierten sich unter anderem bei einem Basketballspiel mit gemischten Teams.

"Ich komme in Frieden" - die Aussage stammt weder vom Papst noch von irgendeinem Staatsmann. Dennis Rodman, während seiner Zeit als Basketball-Profi in der NBA mehr für seine Eskapaden denn als Gutmensch bekannt, hat diese vier Worte gewählt, um seinen ebenso überraschenden wie skurrilen Besuch in Nordkorea zu beschreiben.

Weitere Bilder von der Stippvisite findest du in der Infobox!

Basketballspiel als Highlight
Der 51-Jährige und Vertreter der Harlem Globe Trotters warben in dem kommunistischen Land für den Basketballsport. Am Donnerstag stand daher der gemeinsame Besuch eines Freundschaftsspiels zwischen gemischten Teams mit Spielern aus den USA und Nordkorea auf dem Plan (Bild). Das Spiel endete - ganz diplomatisch - mit einem Unentschieden. Die Dokumentation des Besuchs soll auf dem US-Bezahlsender HBO ausgestrahlt werden.

Rodman an Politik nicht interessiert: "Ich liebe jeden"
Dass Nordkorea erst vor Kurzem mit einem weiteren Nukleartest die Weltgemeinschaft gegen sich aufgebracht hat (siehe Infobox) und den USA immer wieder offen droht - für Rodman kein Problem. "Ich bin kein Politiker. Kim Jong Un und die nordkoreanischen Menschen sind Basketballfans. Ich liebe jeden, Ende der Geschichte", sagte Rodman.

Rodman ist nicht der einzige Amerikaner, der in letzter Zeit überraschend zu Besuch in Nordkorea war: Erst im Jänner waren Google-Chef Eric Schmidt und der frühere Gouverneur Bill Richardson ins kommunistische Land gereist (siehe Infobox).

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