Für ihre schauspielerische Meisterleistung als fiese Annie Wilkes in dem Stephen King-Thriller „Misery“ (Buchtitel: „Sie“) gewann sie 1990 einen Oscar. Bei den Emmys verriet Kathy Bates jetzt die ungewollte Nebenwirkung, die ihre Rolle damals für ihr Liebesleben hatte.
Denn auch im wahren Leben verwechselten sie Männer scheinbar mit ihrer Rolle als durchgeknallte Krankenschwester, die ihren Lieblingsautoren entführt und foltert.
Die 76-Jährige: „Sie können es sich nicht ausmalen, wie schwer es war, danach ein Date zu bekommen. Alle Leute lieben Helden, doch ohne die Bösewichte gäbe es keine gute Story.“ Ein Mann schaffte es damals allerdings trotzdem, seine Angst vor Kathy zu überwinden. Denn Bates heiratete 1991 Tony Campisi. Die Ehe hielt aber nur sechs Jahre.
War „keine Beauty-Queen“
In einem neuen Interview mit „Variety“ schaut Bates auf ihren Karriereanfang zurück: „Ich wusste von vorneherein, dass aller Anfang schwer sein würde, weil ich keine Beauty-Queen war.“
Die Ironie des Schicksals ist, dass sie bis heute noch Rollen bekommt, während die „Schönheitsköniginnen“ schon längst von Hollywood den Laufpass bekommen haben: „Während die Beautyqueens wegen Altersdiskriminierung gegen Frauen schon längst nicht mehr arbeiten, bin ich nach all den Jahren noch immer gefragt. Und ich hätte ehrlicherweise die Rolle in ,Misery‘ auch nie bekommen, wenn ich zu schön gewesen wäre!“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.