Der Wahlkampf bleibt spannend. Österreichs Gesundheitsminister bricht zu neuen Ufern auf.
„Die Geschichte der Menstruation ist eine Geschichte voller Missverständnisse“, heißt es aus der Tampon-Werbung, und so war es nur eine Frage der Zeit, bis auch Bundesminister Johannes Rauch von den Grünen vor der Kamera über seine Periode spricht.
Wie das möglich ist, wird sich der eine oder andere vielleicht fragen, und die Erklärung liegt auf der Hand: Rauch hat sich für ein Video auf Instagram an einen sogenannten Menstruations-Simulator anschließen lassen, um die Schmerzen der Frauen nachzuvollziehen. Da steht also Rauch und redet über einen Gesundheitsbericht, während ihm Kabel aus dem mit einem Hemd bedeckten Leib hängen.
Es zwickt
„Jetzt zwickt es schon ein bisschen mehr“, sagt der Minister mit großen Augen, dann verzieht er das Gesicht, als hätte er in eine Zitrone gebissen , denn es „zwickt“ ihn jetzt immer öfter.
Von solchen Tests ist nichts zu halten – seit sich Harald Vilimsky von der FPÖ tasern ließ, wissen wir auch: Die Folgewirkungen sind oft Jahre später noch bemerkbar.
Jetzt zwickt es schon ein bisschen mehr
Minister Rauch
Der heurige Wahlkampf ist jedenfalls an Peinlichkeiten schon recht reich. Und bevor sich jetzt Ministerin Alma Zadić zum Ausgleich an den Prostatauntersuchungs-Simulator hängen lässt, klären wir auf: Für solche Aktionen gibt es den Kasperl der Woche.
Was Rauchs Aktion noch bizarrer macht: Mit 65 Jahren ist er längst in der Menopause.
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